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Studieren in Österreich - Study abroad destination

Studienplanung für Österreich - Studieren in Österreich (de)

Beginnen Sie 12-18 Monate im Voraus mit dieser Schritt-für-Schritt-Zeitplanung zu Semesterterminen, Anerkennung, Sprachtests und der Wahl zwischen Universität und Fachhochschule.

Aktualisiert 1. März 2026 10 Min. Lesezeit

Studienplanung für Österreich

Erfolgreiche Studierende in Österreich beginnen mit der Planung 12-18 Monate vor ihrem angestrebten Starttermin. Dabei geht es nicht nur um das Ausfüllen von Bewerbungsformularen — es geht darum, sicherzustellen, dass Ihre Qualifikationen anerkannt werden, Sprachanforderungen zu erfüllen, zwischen Universität und Fachhochschule zu wählen und Fristen einzuhalten, die nicht auf Sie warten. Das österreichische System hat seine eigenen Besonderheiten, die sich von Deutschland, dem Vereinigten Königreich oder den USA unterscheiden. Dieser Leitfaden gibt Ihnen den vollständigen Planungsrahmen.

Den österreichischen akademischen Kalender verstehen

Österreich arbeitet mit einem Zwei-Semester-System, und das ist die Grundlage Ihres Zeitplans:

SemesterVorlesungsbeginnVorlesungszeitBewerbungszeitraum
Wintersemester1. OktoberOktober - JanuarVariiert: Mai - September
Sommersemester1. MärzMärz - JuniVariiert: November - Februar

Die meisten Programme nehmen nur im Wintersemester auf. Einige Masterstudiengänge und ausgewählte FH-Programme bieten einen Einstieg im Sommersemester an, aber der Winter ist der Standard. Prüfen Sie immer die genauen Fristen Ihres spezifischen Programms.

Das Studienjahr läuft vom 1. Oktober bis zum 30. September. Zwischen den Vorlesungszeiten liegen Prüfungsphasen und Semesterferien — aber das sind keine Ferien. Sie dienen Prüfungen, dem Verfassen von Arbeiten, der Absolvierung von Praktika und der Vorbereitung auf das nächste Semester.

Tipp: Die österreichischen Fristen variieren erheblich zwischen den Institutionen. Öffentliche Universitäten haben oft spätere Fristen (einige akzeptieren Bewerbungen bis September für das Wintersemester), während Fachhochschulen frühere, strengere Fristen haben. Prüfen Sie immer jede Institution individuell.

Schritt 1 — Studienziele definieren (18-15 Monate vorher)

Bevor Sie sich in Bewerbungen stürzen, beantworten Sie diese grundlegenden Fragen:

Welcher Abschlussgrad?

  • Bachelor (6 Semester / 3 Jahre) — erfordert eine anerkannte Hochschulzugangsberechtigung (Reifeprüfung-Äquivalent)
  • Master (4 Semester / 2 Jahre) — erfordert einen abgeschlossenen Bachelor in einem verwandten Fach
  • Diplom (8-12 Semester / 4-6 Jahre) — wird noch in Medizin, Jura und einigen traditionellen Programmen verwendet
  • PhD / Doktorat (mindestens 6 Semester / 3+ Jahre) — erfordert einen Masterabschluss; strukturiert als betreute Forschung

Welche Unterrichtssprache?

Diese Entscheidung bestimmt Ihre gesamte Vorbereitung:

  • Deutschsprachige Programme — die Mehrheit der Programme, besonders auf Bachelorebene; erfordert C1-Deutsch
  • Englischsprachige Programme — wachsende Zahl verfügbar, besonders auf Masterebene und an FHs; erfordert IELTS 6.0-6.5 oder TOEFL 80-95
  • Bilinguale Programme — einige beginnen auf Englisch und wechseln zu Deutsch oder bieten eine Mischung

Universität oder Fachhochschule?

Diese Wahl prägt Ihr gesamtes Studienerlebnis:

MerkmalUniversitätFachhochschule (FH)
FokusTheoretisch, forschungsorientiertAngewandt, praxisorientiert
KursgrößenGrößer (100-500+ in Vorlesungen)Kleiner (25-50)
ZulassungOft freier Hochschulzugang (keine Platzbeschränkung)Wettbewerbsbasiert (begrenzte Plätze, Auswahlverfahren)
StrukturHohe akademische Freiheit; Sie gestalten Ihren StundenplanStrukturierter Lehrplan mit festem Stundenplan
PraktikaIn den meisten Programmen optionalPflicht (Berufspraktikum)
IndustrieanbindungForschungsorientierte PartnerschaftenDirekte Industriekooperation
DoktoratsprogrammeJa (direkter Weg)Nein (Wechsel an eine Universität für PhD nötig)
LehrstilSelbstständiger, vorlesungsbasiertBetreuter, projektbasiert, kleinere Gruppen
AbschlussanerkennungVoll anerkanntVoll anerkannt (gleiche Abschlusstitel unter Bologna)

Fazit: Wenn Sie akademische Freiheit möchten, ein Doktorat anstreben oder eine forschungsorientierte Umgebung bevorzugen, wählen Sie eine Universität. Wenn Sie strukturiertes Lernen, obligatorische Praxiserfahrung, kleine Klassen und starke Jobplatzierungsraten möchten, ist eine Fachhochschule ausgezeichnet. Beide vergeben gleichwertige Abschlüsse.

Tipp: FH-Programme in Österreich haben begrenzte Plätze und nutzen ein wettbewerbsbasiertes Aufnahmeverfahren, das oft Interviews und Eignungstests umfasst. Bewerben Sie sich früh und bereiten Sie sich gründlich vor. Universitätsprogramme (außer Medizin und einige andere) haben oft freien Hochschulzugang — wenn Sie die Voraussetzungen erfüllen, werden Sie aufgenommen.

Schritt 2 — Qualifikationen prüfen (15-12 Monate vorher)

Österreich hat spezifische Regeln darüber, welche ausländischen Qualifikationen anerkannt werden. Dieser Schritt ist nicht verhandelbar.

Anerkennung

Das ENIC-NARIC Austria Zentrum (Teil des Bundesministeriums für Bildung) bewertet ausländische Bildungsqualifikationen. Wichtige Schritte:

  1. Prüfen Sie, ob Ihr Schulabschluss direkten Zugang gewährt — Qualifikationen aus EU/EWR-Ländern werden generell anerkannt. Für Nicht-EU-Qualifikationen prüfen Sie die ENIC-NARIC-Datenbank oder kontaktieren Sie das Zentrum direkt.
  2. Stellen Sie fest, ob Sie Ergänzungsprüfungen benötigen — wenn Ihre Qualifikation teilweise anerkannt wird, müssen Sie möglicherweise zusätzliche Prüfungen in bestimmten Fächern ablegen (oft Deutsch, Mathematik oder ein naturwissenschaftliches Fach).
  3. Prüfen Sie die Nostrifizierung — wenn Sie einen ausländischen Abschluss als äquivalent zu einem österreichischen Abschluss anerkennen lassen möchten (wichtig für reglementierte Berufe wie Medizin oder Jura), müssen Sie die Nostrifizierung bei der jeweiligen Universität beantragen.

Was wenn Ihre Qualifikationen nicht direkt anerkannt werden?

Wenn Ihr Schulabschluss keinen direkten Universitätszugang gewährt, haben Sie Optionen:

  1. Vorstudienlehrgang — Kurse in Wien, Graz und Leoben, die Sie auf Ergänzungsprüfungen und/oder Sprachanforderungen vorbereiten. Der Wiener Vorstudienlehrgang (VWU) ist der größte Anbieter.
  2. Studienberechtigungsprüfung — eine alternative Zugangsprüfung, die Zugang zu einem bestimmten Studienfeld gewährt. Sie legen Prüfungen in 5 Fächern ab, die für Ihr geplantes Programm relevant sind.
  3. Berufsreifeprüfung — für Studierende mit Berufsausbildung, die Universitätszugang wollen; kombiniert Prüfungen in Deutsch, Mathematik, Englisch und einem Fachgebiet.

Dokumentenvorbereitung

Beginnen Sie jetzt mit dem Sammeln und Vorbereiten dieser Dokumente:

  • Akademische Zeugnisse — amtliche Kopien mit beglaubigten Übersetzungen ins Deutsche oder Englische
  • Schulabschlusszeugnis / Hochschulabschluss — mit Apostille oder Legalisierung wie von Ihrem Land gefordert
  • Sprachzertifikate — ÖSD, Goethe-Zertifikat, TestDaF, IELTS oder TOEFL
  • Reisepass — gültig mindestens für die Dauer Ihres geplanten Aufenthalts
  • Passfotos — aktuelle biometrische Fotos
  • Lebenslauf — besonders für FH-Bewerbungen
  • Motivationsschreiben — erforderlich für die meisten FH-Programme und einige Master-Universitätsprogramme
Tipp: Lassen Sie Ihre Dokumente von vereidigten Übersetzern (gerichtlich beeidete Übersetzer) übersetzen — reguläre Übersetzungen werden nicht akzeptiert. Rechnen Sie mit 30-80 EUR pro Dokument und beginnen Sie frühzeitig.

Schritt 3 — Sprachvorbereitung (15-9 Monate vorher)

Für deutschsprachige Programme

Die meisten deutschsprachigen Programme erfordern C1-Niveau. Akzeptierte Zertifikate:

TestErforderliches ErgebnisGültigkeitKostenHinweise
ÖSD C1BestandenUnbegrenzt250-300 EURÖsterreichischer Standard; weithin akzeptiert
Goethe-Zertifikat C1BestandenUnbegrenzt250-350 EURAn Goethe-Instituten weltweit angeboten
TestDaFTDN 4 in allen 4 BereichenUnbegrenzt195 EURWeithin akzeptiert in Österreich und Deutschland
DSHDSH-2 oder DSH-3Unbegrenzt60-150 EURAn einigen österreichischen Universitäten angeboten
telc Deutsch C1 HochschuleBestandenUnbegrenzt150-200 EURSpeziell für Hochschulzulassung

Realistischer Zeitplan für die Sprachvorbereitung:

  • A1 bis C1: etwa 12-18 Monate (Intensivstudium)
  • B1 bis C1: etwa 6-9 Monate
  • B2 bis C1: etwa 3-6 Monate

Für englischsprachige Programme

TestTypisches MinimumKosten
IELTS Academic6.0-6.5 insgesamt200-250 EUR
TOEFL iBT80-95200-260 EUR
Cambridge C1 AdvancedNote B oder C180-220 EUR
Tipp: Auch wenn Ihr Programm auf Englisch ist, beginnen Sie sofort mit dem Deutschlernen. Schon A2-Niveau verändert Ihren Alltag — vom Lesen von Schildern und Speisekarten bis zum Plaudern mit Nachbarn und Navigieren durch die Bürokratie. Die meisten Universitäten bieten erschwingliche oder kostenlose Deutschkurse für eingeschriebene Studierende an.

Schritt 4 — Programme recherchieren und vorauswählen (12-9 Monate vorher)

Wo suchen

  • Studienwahl.at — der offizielle österreichische Studienführer mit allen anerkannten Programmen
  • oead.at — die Österreichische Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD) informiert internationale Studierende
  • FH Guide (fachhochschulen.ac.at) — umfassende Liste aller FH-Programme
  • Universitätswebseiten — für detaillierte Lehrpläne, Zulassungsvoraussetzungen und Fristen

Programme effektiv vergleichen

Erstellen Sie eine Vergleichstabelle mit folgenden Spalten:

  1. Name der Universität/FH und Stadt
  2. Programmname und Abschlussart
  3. Unterrichtssprache
  4. Dauer
  5. Zulassungsvoraussetzungen (Notendurchschnitt, Sprache, spezifische Voraussetzungen)
  6. Bewerbungsfrist und -methode
  7. Anzahl verfügbarer Plätze (besonders wichtig für FH-Programme)
  8. Studiengebühren
  9. Praktikumsanforderungen
  10. Karriere-/Forschungsperspektiven

Bewerben Sie sich an 3-5 Programmen, um gute Optionen zu haben, ohne den Prozess zu überfordern.

Österreichische Zulassungsarten verstehen

  • Freier Hochschulzugang — die meisten Bachelor-Universitätsprogramme; wenn Sie die formalen Voraussetzungen erfüllen, werden Sie zugelassen
  • Aufnahmeverfahren — Medizin, Psychologie, Biologie, Informatik und einige andere beliebte Programme haben begrenzte Plätze und wettbewerbsbasierte Auswahlverfahren
  • FH-Zulassung — immer wettbewerbsbasiert mit begrenzten Plätzen. Umfasst typischerweise eine schriftliche Bewerbung, einen Eignungstest und ein Interview

Schritt 5 — Finanzen vorbereiten (9-6 Monate vorher)

Finanzierungsnachweis

Nicht-EU-Studierende müssen bei der Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis nachweisen, dass sie sich finanziell selbst versorgen können. Der erforderliche Betrag für 2026 beträgt etwa:

  • Unter 24 Jahre: 635 EUR/Monat (etwa 7.620 EUR/Jahr)
  • 24 Jahre und älter: 1.160 EUR/Monat (etwa 13.920 EUR/Jahr)

Dies kann durch Kontoauszug, Stipendienbescheinigung, elterliche Bürgschaft oder Sperrkonto nachgewiesen werden.

Gesamtbudgetplanung

AusgabeMonatliche Schätzung
Miete (WG)350-600 EUR (je nach Stadt)
Lebensmittel200-350 EUR
Krankenversicherung65-120 EUR
Transport30-75 EUR (mit Semesterticket/Studierendenermäßigung)
Studienmaterial20-50 EUR
Persönliche Ausgaben100-200 EUR
Gesamt765-1.395 EUR

Für eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten, Stipendien und Budgetplanung lesen Sie unseren Leitfaden Kosten & Finanzierung.

Schritt 6 — Bewerbungen einreichen (6-3 Monate vor Frist)

Bewerbungswege

Anders als das deutsche uni-assist-System hat Österreich kein zentrales Bewerbungsportal für die meisten Programme. Sie bewerben sich direkt bei jeder Institution:

  • Öffentliche Universitäten — über das Online-Portal oder das Zulassungsbüro der Universität
  • Fachhochschulen — über das eigene Bewerbungssystem der FH (Fristen sind typischerweise früher)
  • Medizin — über MedAT, Österreichs zentralen medizinischen Zulassungstest (einmal jährlich im Juli)

Warten Sie nicht bis zur Frist. Bewerben Sie sich 4-6 Wochen früher, um Zeit für eventuelle Probleme mit Dokumenten oder der Bearbeitung zu haben.

Den vollständigen Bewerbungsleitfaden finden Sie in unserem Leitfaden Zulassung & Bewerbung.

Ihr 18-Monats-Planungszeitplan

WannWas zu tun ist
18-15 Monate vorherZiele definieren, Anerkennung prüfen, Sprachvorbereitung beginnen
15-12 Monate vorherProgramme recherchieren, Dokumente sammeln, Sprachtests ablegen
12-9 Monate vorher3-5 Programme vorauswählen, Motivationsschreiben verfassen
9-6 Monate vorherFinanzen vorbereiten, Stipendien beantragen
6-3 Monate vorherBewerbungen einreichen, FH-Interviews vorbereiten
3-1 Monat vorherZusagen erhalten, Zulassung annehmen, Visum/Aufenthaltserlaubnis beantragen
1 Monat vorher - AnkunftFlüge buchen, Unterkunft organisieren, Ankunftsdokumente vorbereiten

Häufige Planungsfehler vermeiden

  1. Zu spät beginnen — besonders bei der Sprachvorbereitung und FH-Bewerbungen mit frühen Fristen.
  2. Anerkennung ignorieren — erst nach der Bewerbung festzustellen, dass Ihre Qualifikationen nicht anerkannt werden, kostet Monate.
  3. Universität und FH nicht unterscheiden — FH-Programme erfordern viel frühere Bewerbungen mit Interviews und Eignungstests.
  4. Deutschbedarf unterschätzen — selbst für englischsprachige Programme erfordert der Alltag in Österreich zumindest Grundkenntnisse in Deutsch.
  5. Nur an einer Institution bewerben — haben Sie immer Alternativen, besonders für wettbewerbsintensive FH-Programme.
  6. MedAT-Anmeldung verpassen — wenn Sie Medizin studieren möchten, öffnet die MedAT-Anmeldung Monate vor der Prüfung im Juli.

Nächste Schritte

Häufige Fragen

Wann sollte ich mit der Planung für ein Studium in Österreich beginnen?
Beginnen Sie mindestens 12-18 Monate vor Ihrem geplanten Starttermin. Das gibt Ihnen Zeit für Sprachvorbereitung, Überprüfung der Anerkennung, Dokumentensammlung und Einhaltung der Bewerbungsfristen. Wenn Sie C1-Deutsch von Null an erreichen müssen, sind 18 Monate das Minimum.
Wann beginnen die Semester in Österreich?
Österreich hat zwei Aufnahmen: Das Wintersemester beginnt im Oktober (Bewerbungsfristen variieren, typischerweise Mai-September je nach Institution) und das Sommersemester beginnt im März (Fristen typischerweise November-Februar). Die meisten Programme nehmen nur zum Wintersemester auf.
Was ist der Unterschied zwischen einer Universität und einer Fachhochschule in Österreich?
Österreichische Universitäten sind forschungsorientiert mit starkem theoretischen Fokus, größeren Kursgrößen, mehr akademischer Freiheit und direktem Zugang zu Doktoratsprogrammen. Fachhochschulen (FH) sind praxisorientiert mit Pflichtpraktika, kleineren Klassen, strukturierten Lehrplänen und starker Industrieanbindung. Beide vergeben gleichermaßen anerkannte Abschlüsse im Bologna-System.
Was ist Anerkennung und warum ist sie wichtig?
Anerkennung ist der Prozess, bei dem ausländische Bildungsabschlüsse offiziell in Österreich anerkannt werden. Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Schulabschluss oder Hochschulabschluss den österreichischen Qualifikationen entspricht. Das ENIC-NARIC Austria Zentrum übernimmt die Bewertung. Ohne anerkannte Qualifikationen können Sie sich nicht an einer österreichischen Universität einschreiben.
Welches Sprachniveau benötige ich für deutschsprachige Programme in Österreich?
Die meisten deutschsprachigen Programme erfordern C1-Niveau, nachgewiesen durch ÖSD C1, Goethe-Zertifikat C1, TestDaF (TDN 4) oder DSH-2. Einige Programme akzeptieren B2, insbesondere an Fachhochschulen. Das ÖSD ist in Österreich besonders anerkannt, aber alle großen Zertifikate werden akzeptiert.
Kann ich mich an mehreren Universitäten in Österreich bewerben?
Ja, und das sollten Sie auch. Es gibt kein zentrales Bewerbungssystem in Österreich — Sie bewerben sich direkt bei jeder Institution. Bewerben Sie sich an 3-5 Universitäten oder FHs, um Ihre Chancen zu erhöhen. FH-Programme sind wettbewerbsintensiv mit begrenzten Plätzen, daher sind Mehrfachbewerbungen besonders wichtig.
Was ist der Vorstudienlehrgang und wer braucht ihn?
Der Vorstudienlehrgang ist für internationale Studierende, die Ergänzungsprüfungen absolvieren müssen, bevor sie ihr Studium beginnen können. Dies kann Deutschsprachvorbereitung und/oder fachspezifische Prüfungen umfassen. Die wichtigsten Anbieter sind der Vorstudienlehrgang an den Wiener Universitäten und ähnliche Programme in Graz und anderen Städten.
Muss ich die ÖSD-Prüfung ablegen oder kann ich andere Deutschzertifikate verwenden?
Österreichische Universitäten akzeptieren mehrere Deutschzertifikate, darunter ÖSD C1, Goethe-Zertifikat C1, TestDaF (TDN 4 in allen Bereichen), DSH-2/DSH-3 und telc Deutsch C1 Hochschule. Das ÖSD ist der österreichische Standard, aber nicht obligatorisch — prüfen Sie die akzeptierten Zertifikate Ihrer spezifischen Universität.

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