Top-Stipendien für internationale Studierende in Deutschland 2026
Die besten Stipendien für ein Studium in Deutschland 2026: DAAD (934 €/Monat), Deutschlandstipendium (300 €/Monat), Erasmus+ und über 10 weitere Fördermöglichkeiten mit Fristen.
Auf dieser Seite
- DAAD-Stipendien — Deutschlands wichtigstes Förderprogramm
- Deutschlandstipendium — Leistungsbasierte Förderung an 300+ Hochschulen
- Erasmus+ für Deutschland — EU-Mobilitätsstipendien
- Hochschulspezifische Stipendien
- Stipendien der politischen Stiftungen (Begabtenförderungswerke)
- Länderspezifische und regionale Stipendien
- Stipendien-Vergleichstabelle
- So schreibst du eine überzeugende Stipendienbewerbung
- Häufig gestellte Fragen
- Weiterführende Artikel
Deutschland ist eines der günstigsten Studienländer weltweit — an öffentlichen Hochschulen fallen für die meisten Studiengänge keine Studiengebühren an, auch nicht für internationale Studierende — und dennoch stellen Lebenshaltungskosten von 934 bis 1.200 € pro Monat (je nach Stadt) eine erhebliche finanzielle Belastung dar. Stipendien können diese Lücke vollständig schließen: Allein der DAAD vergibt jährlich rund 600 Millionen Euro an etwa 140.000 Stipendiat:innen weltweit, das Deutschlandstipendium verteilt monatlich 300 € an über 28.000 Studierende an mehr als 300 deutschen Hochschulen, und das EU-Programm Erasmus+ hat seit seiner Gründung über 13 Millionen Teilnehmer:innen gefördert. Neben diesen großen Programmen bieten Deutschlands 13 politische Stiftungen, zahlreiche hochschulspezifische Förderungen und diverse regionale sowie fachspezifische Stipendien ein breites Spektrum — so findet nahezu jeder internationale Studierende, unabhängig von Nationalität, Studienniveau oder Fachrichtung, eine Fördermöglichkeit, für die sich eine Bewerbung lohnt. Dieser Leitfaden stellt dir alle wichtigen Optionen für 2026 vor: mit genauen Beträgen, Voraussetzungen, Bewerbungsfristen und einer Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine überzeugende Stipendienbewerbung.
Falls du deinen Umzug noch planst, verschaffe dir zunächst einen Überblick über Kosten und Finanzierung eines Studiums in Deutschland. Studierende, die bereits vor Ort sind und Hilfe bei der Budgetplanung brauchen, finden unseren Budgetleitfaden für Studierende hilfreich. Und wenn du gerade dabei bist, eine Universität auszuwählen, zeigt dir unser Leitfaden zur Bewerbung an deutschen Universitäten den gesamten Zulassungsprozess.
DAAD-Stipendien — Deutschlands wichtigstes Förderprogramm
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die weltweit größte Förderorganisation für internationalen akademischen Austausch. 1925 gegründet und gemeinsam von der deutschen Bundesregierung und der Europäischen Union finanziert, unterstützt der DAAD jährlich mehr als 140.000 deutsche und internationale Stipendiat:innen mit einem Gesamtbudget von über 600 Millionen Euro. Für internationale Studierende, die Deutschland als Studienland in Betracht ziehen, ist der DAAD fast immer die erste Anlaufstelle, denn seine Programme decken jedes Studienniveau (Bachelor, Master, Promotion), jede Fachrichtung und Studierende aus praktisch jedem Land der Welt ab.
DAAD-Studienstipendien (Graduate Programs)
Das DAAD-Studienstipendium richtet sich an internationale Absolvent:innen, die einen vollständigen Masterstudiengang oder ein ergänzendes Studium an einer deutschen Hochschule absolvieren möchten. Die monatliche Förderung beträgt 934 € für Masterstudierende und 1.200 € für Promovierende. Zusätzlich erhalten Stipendiat:innen einen Zuschuss zur Krankenversicherung, eine Reisekostenpauschale (abhängig vom Herkunftsland) und in einigen Fällen eine Studien- und Forschungsbeihilfe von 460 € pro Jahr. Das Stipendium deckt in der Regel die Regelstudienzeit ab — 10 bis 24 Monate bei Masterstudiengängen. Bewerber:innen müssen einen Bachelorabschluss vorweisen, der nicht länger als sechs Jahre vor Stipendienbeginn erworben wurde, überdurchschnittliche akademische Leistungen nachweisen und ein überzeugendes Motivationsschreiben einreichen, das erläutert, warum Deutschland und der gewählte Studiengang die richtige Wahl für ihre Karrierepläne sind.
Die Bewerbungsfristen variieren je nach Land, liegen aber in der Regel zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober des Jahres vor dem geplanten Studienbeginn. Bewerbungen werden über das DAAD-Portal unter www.daad.de eingereicht, und die meisten erfordern zusätzlich eine Einreichung bei der DAAD-Außenstelle oder Botschaft im Heimatland. Das Auswahlverfahren ist anspruchsvoll: Die Bewerbungen werden von Fachkommissionen deutscher Professor:innen bewertet, und die Erfolgsquote liegt je nach Programm und Region zwischen 10 % und 30 %.
DAAD-EPOS-Stipendien (Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge)
EPOS steht für Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge. Diese Stipendien richten sich an Fachkräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die einen Masterabschluss in einem für die Entwicklung ihres Heimatlandes relevanten Fachgebiet erwerben möchten. Die Förderung beträgt 934 € pro Monat, zuzüglich Krankenversicherung, Reisekosten und Studienbeihilfe. Die Dauer entspricht der Programmlänge, in der Regel 12 bis 36 Monate. Bewerber:innen sollten idealerweise mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nach dem Bachelorabschluss vorweisen können. Die Fristen sind programmspezifisch und liegen meist zwischen August und Oktober.
DAAD-Forschungsstipendien (Promotion und Postdoc)
Für forschungsbasierte Promotionen oder kürzere Forschungsaufenthalte bietet der DAAD Forschungsstipendien von 1.200 € pro Monat für Promovierende und 1.553 € pro Monat für Postdocs. Diese Stipendien finanzieren Forschungsaufenthalte von 7 bis 24 Monaten (Promotion) bzw. 1 bis 6 Monaten (Postdoc). Du benötigst einen klaren Forschungsplan, eine Einladung oder Zusage einer deutschen Hochschule oder Forschungseinrichtung und starke akademische Referenzen. Die Bewerbungsfristen liegen typischerweise im Oktober oder November, etwa ein Jahr vor dem geplanten Beginn.
So bewirbst du dich beim DAAD
Der allgemeine Bewerbungsprozess beim DAAD folgt unabhängig vom konkreten Programm einem einheitlichen Ablauf. Erstelle zunächst ein Konto auf dem DAAD-Portal und nutze die Stipendiendatenbank, um die Programme zu identifizieren, für die du dich qualifizierst. Bereite dann deine Unterlagen vor: Die meisten Programme erfordern einen tabellarischen Lebenslauf (nach DAAD-Vorlage), ein Motivationsschreiben von zwei bis drei Seiten, beglaubigte Kopien von Zeugnissen und Abschlussurkunden, einen Sprachnachweis (Deutsch und/oder Englisch, je nach Programm) und zwei akademische Empfehlungsschreiben. Reiche deine Bewerbung über das Portal bis zur angegebenen Frist ein. Wenn deine Bewerbung die Vorprüfung besteht, wirst du möglicherweise zu einem Gespräch eingeladen — entweder persönlich bei der DAAD-Außenstelle in deinem Land oder per Videocall. Die Entscheidung wird in der Regel drei bis fünf Monate nach Ablauf der Frist mitgeteilt.
Deutschlandstipendium — Leistungsbasierte Förderung an 300+ Hochschulen
Das Deutschlandstipendium ist ein bundesweites, leistungsbasiertes Förderprogramm, das 2011 per Bundesgesetz eingeführt wurde. Es vergibt 300 € pro Monat für mindestens zwei Semester (ein Jahr), mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Das Besondere an diesem Stipendium ist sein Finanzierungsmodell: Die eine Hälfte der 300 € stammt von privaten Förderern (Unternehmen, Stiftungen oder Einzelpersonen) und die andere Hälfte wird vom Bund aufgestockt. Diese öffentlich-private Partnerschaft bedeutet, dass jeder Euro, den ein Förderer beiträgt, vom Staat verdoppelt wird.
Das Deutschlandstipendium steht allen Studierenden offen, die an teilnehmenden deutschen Hochschulen eingeschrieben sind, unabhängig von der Nationalität. Das schließt internationale Studierende ein — aus der EU ebenso wie aus Drittstaaten. Die Auswahlkriterien gehen über Noten hinaus: Hochschulen berücksichtigen auch persönliche Umstände wie die Überwindung sozialer oder familiärer Hürden, gesellschaftliches Engagement und bisherige Leistungen außerhalb des Studiums. In der Praxis verschafft dir ein starker Notendurchschnitt (in der Regel unter den besten 20-30 % deines Jahrgangs) in Kombination mit ehrenamtlichem Engagement, Führungserfahrung oder der Überwindung persönlicher Widrigkeiten die besten Chancen.
Bewerbungen werden direkt bei deiner deutschen Hochschule eingereicht, nicht über ein zentrales Portal. Jede Hochschule legt ihre eigene Frist fest, aber die meisten Bewerbungsfenster öffnen zwischen April und Juli für eine Förderung, die im darauffolgenden Wintersemester beginnt. Der Prozess umfasst typischerweise ein Online-Bewerbungsformular, ein Zeugnis, einen Lebenslauf und eine kurze Motivationsdarstellung. Einige Hochschulen führen auch Gespräche durch.
Ein großer Vorteil des Deutschlandstipendiums ist die Kombinierbarkeit mit anderen Stipendien und mit BAföG. Es wird auch nicht auf die Einkommensgrenzen angerechnet, die für viele Sozialleistungen gelten — es ist also tatsächlich ein Zusatzeinkommen. Im Studienjahr 2024/25 erhielten über 28.000 Studierende das Deutschlandstipendium, und das Programm wächst weiter.
Erasmus+ für Deutschland — EU-Mobilitätsstipendien
Erasmus+ ist das Flaggschiffprogramm der Europäischen Union für Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport mit einem Gesamtbudget von 26,2 Milliarden Euro für 2021-2027. Für Studierende ist die relevanteste Komponente die Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen, die Studienaufenthalte und Praktika im Ausland finanziert. Deutschland gehört zu den beliebtesten Erasmus+-Zielländern und empfängt jährlich rund 40.000 Erasmus-Studierende.
Erasmus+ Studienmobilität
Wenn deine Heimathochschule eine Erasmus+-Partnerschaft mit einer deutschen Universität hat, kannst du ein oder zwei Semester (3-12 Monate) in Deutschland verbringen und dabei einen monatlichen Zuschuss erhalten. Die Zuschusshöhe für Deutschland (als Land der Gruppe 1 mit höheren Lebenshaltungskosten eingestuft) beträgt 490 € pro Monat für Studienmobilität im Förderzyklus 2024-2027. Studierende aus benachteiligten Verhältnissen können einen Aufschlag von 250 € pro Monat erhalten. Der Zuschuss soll die zusätzlichen Kosten des Auslandsaufenthalts decken — er ist nicht dazu gedacht, alle Ausgaben zu finanzieren, aber in Kombination mit dem Wegfall von Studiengebühren an deutschen öffentlichen Hochschulen reicht er weit.
Erasmus+ Praktikumsmobilität
Erasmus+ finanziert auch Praktika in Deutschland mit einer Dauer von 2 bis 12 Monaten. Der monatliche Zuschuss für Praktika in Deutschland beträgt 640 € pro Monat, mehr als für Studienmobilität, da Praktikant:innen neben ihrem Einsatz oft keine Nebentätigkeit ausüben können. Das ist eine hervorragende Option, wenn du Berufserfahrung in einem deutschen Unternehmen, Forschungsinstitut oder einer NGO sammeln und dabei EU-Fördermittel erhalten möchtest.
So bewirbst du dich für Erasmus+
Anders als beim DAAD oder Deutschlandstipendium bewirbst du dich nicht direkt bei Erasmus+, sondern über das International Office deiner Heimathochschule. Deine Heimathochschule muss ein aktives Erasmus+ Inter-Institutional Agreement mit der gewünschten deutschen Universität haben. Das Auswahlverfahren und die Fristen werden von deiner Heimatinstitution festgelegt, typische Bewerbungsfenster liegen zwischen Dezember und März für das folgende Studienjahr. Du benötigst ein Zeugnis, ein Learning Agreement (das festlegt, welche Kurse du in Deutschland belegst), ein Motivationsschreiben und gegebenenfalls ein Sprachzertifikat.
Erasmus+ steht Studierenden aus EU-/EWR-Ländern sowie aus Erasmus+-Partnerländern weltweit offen. Wenn dein Land ein Erasmus+-Partnerland ist, erkundige dich beim International Office deiner Hochschule nach verfügbaren Austauschprogrammen mit deutschen Institutionen.
Hochschulspezifische Stipendien
Neben den großen nationalen und internationalen Programmen bieten viele deutsche Hochschulen eigene Stipendien an, die aus Stiftungsvermögen, Alumni-Vereinen, Unternehmenspartnerschaften oder Landesmitteln finanziert werden. Diese Förderungen fliegen oft unter dem Radar, weil sie nur auf der Website der jeweiligen Hochschule beworben werden, können aber genauso wertvoll sein wie die bekannten Programme. Hier einige bemerkenswerte Beispiele für 2026.
Technische Universität München (TUM)
Die TUM bietet mehrere Stipendienlinien für internationale Studierende an. Das TUM Global Diversity Scholarship unterstützt Studierende aus unterrepräsentierten Regionen mit bis zu 600 € pro Monat. Das TUM Presidential Scholarship wird an Studierende mit herausragenden akademischen Leistungen vergeben und deckt bis zu 12.000 € pro Jahr ab. Darüber hinaus beteiligt sich die TUM aktiv am Deutschlandstipendium und vergibt jährlich über 600 Stipendien — eine der höchsten Zahlen in Deutschland.
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
Das LMU-Stipendium für internationale Studierende bietet eine finanzielle Förderung von 300 bis 600 € pro Monat für akademisch hervorragende internationale Studierende. Die Universität betreibt auch das LMU-China Scholarship Council Program für chinesische Doktorand:innen und das LMU Research Fellowship für Postgraduierte. Bewerbungsfristen liegen typischerweise im März oder April.
Universität Heidelberg
Heidelberg, Deutschlands älteste Universität, bietet das Heidelberg University Excellence Scholarship für eingehende Masterstudierende mit außergewöhnlichen akademischen Leistungen. Die Förderung deckt Lebenshaltungskosten von bis zu 800 € pro Monat ab. Die Universität verwaltet zudem das HEIDIS-Stipendienprogramm (Heidelberg International Doctoral Students), das Promovierende mit Stipendien und Forschungsförderung unterstützt.
Freie Universität Berlin (FU Berlin)
Die FU Berlin bietet das Ernst-Reuter-Stipendium für internationale Studierende mit bis zu 500 € pro Monat für herausragende akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement. Die Universität ist zudem einer der größten Teilnehmer am Deutschlandstipendium in Berlin. Das International Office der FU Berlin pflegt eine umfassende Stipendiendatenbank, die sowohl interne als auch externe Fördermöglichkeiten für eingeschriebene Studierende auflistet.
Weitere bemerkenswerte Hochschulstipendien
Einige weitere Institutionen verdienen Erwähnung: Die RWTH Aachen bietet leistungsbasierte Stipendien für MINT-Studierende; die Humboldt-Universität zu Berlin vergibt das Elsa-Neumann-Stipendium für Promovierende, finanziert vom Land Berlin; die Universität Freiburg betreibt das Freiburg Excellence Scholarship für Masterstudierende; und die TU Dresden vergibt das Graduate Academy Fellowship für internationale Promovierende. Prüfe immer das International Office und die Stipendienseite jeder Hochschule, an der du dich bewirbst — die Förderlandschaft ist breiter, als die meisten Bewerber:innen ahnen.
Stipendien der politischen Stiftungen (Begabtenförderungswerke)
Deutschland verfügt über ein einzigartiges System von 13 Begabtenförderungswerken, die überwiegend vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert werden. Sechs davon sind den großen politischen Parteien Deutschlands zugeordnet, die übrigen sind an Kirchen, Gewerkschaften oder die Wirtschaft angebunden. Diese Stiftungen verlangen keine Parteimitgliedschaft — sie suchen akademische Exzellenz und Übereinstimmung mit ihren Werten. Internationale Studierende, die an deutschen Hochschulen eingeschrieben sind, können sich bei den meisten dieser Programme bewerben.
Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)
Der CDU (Christlich Demokratische Union) nahestehend, fördert die KAS Studierende, die sich für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die soziale Marktwirtschaft engagieren. Das Stipendium umfasst 934 € pro Monat für Masterstudierende (bzw. 1.350 € für Promovierende), zuzüglich einer Studienkostenpauschale von 300 € pro Monat. Die KAS legt großen Wert auf gesellschaftliches Engagement, Führungspotenzial und politisches Bewusstsein. Bewerbungsfristen sind typischerweise im Januar und Juli.
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Der SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands) verbunden, ist die FES die älteste politische Stiftung Deutschlands, gegründet 1925. Sie fördert Studierende, die sich für Sozialdemokratie, Solidarität und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Internationale Studierende aus Entwicklungs- und Transformationsländern werden besonders ermutigt, sich zu bewerben. Das Stipendium beträgt 934 € pro Monat für Masterstudierende, mit einer Studienkostenpauschale von 300 € pro Monat. Die FES bietet außerdem ein umfangreiches Netzwerk- und Mentoring-Programm. Bewerbungen werden fortlaufend angenommen, es gibt jedoch spezifische Aufnahmezeiträume — die aktuellen Termine findest du auf der FES-Website.
Heinrich-Böll-Stiftung
Den Grünen (Bündnis 90/Die Grünen) nahestehend, fördert die Heinrich-Böll-Stiftung Studierende, die sich für ökologische Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Geschlechterdemokratie und soziale Gerechtigkeit engagieren. Die Stipendien betragen 934 € pro Monat (Master) bzw. 1.350 € pro Monat (Promotion), zuzüglich einer monatlichen Studienkostenpauschale von 300 €. Das Auswahlverfahren ist sehr wettbewerbsintensiv und umfasst eine schriftliche Bewerbung, einen Essay und ein Auswahlseminar. Bewerbungsfristen sind im März und September.
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Der Partei Die Linke zugeordnet, fördert diese Stiftung Studierende, die sich für soziale Gerechtigkeit, Antidiskriminierung und kritische Gesellschaftsanalyse einsetzen. Das Stipendium folgt der gleichen Struktur: 934 €/Monat (Master) oder 1.350 €/Monat (Promotion), plus Studienkostenpauschale. Die Bewerbung umfasst typischerweise einen politischen Essay und ein Gespräch. Fristen sind im April und Oktober.
Friedrich-Naumann-Stiftung
Der FDP (Freie Demokratische Partei) verbunden, schätzt diese Stiftung individuelle Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und marktwirtschaftliche Prinzipien. Stipendien umfassen die üblichen 934 €/Monat plus Zulagen. Die Stiftung legt besonderen Wert auf unternehmerisches Denken und bürgerschaftliches Engagement.
Hanns-Seidel-Stiftung
Der CSU (Christlich-Soziale Union in Bayern) nahestehend, fördert diese Stiftung Studierende mit starken akademischen Leistungen und sozialem oder politischem Engagement. Die Förderbeträge entsprechen denen der anderen politischen Stiftungen. Die Hanns-Seidel-Stiftung hat einen besonderen Fokus auf Studierende in Bayern, akzeptiert aber Bewerbungen aus ganz Deutschland.
Weitere Begabtenförderungswerke
Die übrigen Förderungswerke umfassen die Studienstiftung des deutschen Volkes (das renommierteste, überparteiliche und vorschlagsbasierte Werk — internationale Studierende können nach einem Semester in Deutschland von ihren Professor:innen vorgeschlagen werden), die Hans-Böckler-Stiftung (gewerkschaftsnah, Fokus auf Studierende aus nicht-akademischen Elternhäusern), das Cusanuswerk (katholisch), das Evangelische Studienwerk Villigst (evangelisch), das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (jüdisch) und das Avicenna Studienwerk (muslimisch). Jedes hat spezifische Wertorientierungen und Auswahlkriterien, aber alle bieten finanzielle Unterstützung im Bereich von 300 bis 1.350 € pro Monat plus Zulagen.
Länderspezifische und regionale Stipendien
Viele Stipendien sind für Studierende aus bestimmten Ländern oder Weltregionen konzipiert und spiegeln bilaterale Abkommen zwischen Deutschland und Partnerstaaten oder die strategischen Prioritäten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit wider.
Für Studierende aus Entwicklungsländern
- KAAD (Katholischer Akademischer Ausländer-Dienst): Stipendien für katholische Studierende aus Afrika, Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Osteuropa. Die Förderung liegt zwischen 861 und 1.200 € pro Monat, abhängig vom Studienniveau. Der KAAD bietet auch pastorale Betreuung und ein starkes Alumni-Netzwerk. Die Fristen variieren je nach Partnerland.
- DAAD EPOS: Wie oben beschrieben, speziell für Fachkräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern, die an entwicklungsbezogenen Masterstudiengängen in Deutschland eingeschrieben sind.
- SBW Berlin (Stiftung Bildung und Wissenschaft): Unterstützt Studierende aus Entwicklungsländern, die in Berlin studieren, mit Stipendien zur Deckung der Lebenshaltungskosten und Mentoring-Unterstützung.
Für Studierende aus bestimmten Ländern
- Fulbright Germany (USA): Die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission fördert amerikanische Studierende für Studien-, Forschungs- oder Lehraufenthalte in Deutschland und deutsche Studierende für Programme in den USA. Die Förderung deckt Lebenshaltungskosten, Krankenversicherung und Reise ab.
- CSC-DAAD Joint Scholarship (China): Eine Partnerschaft zwischen dem China Scholarship Council und dem DAAD, die chinesische Doktorand:innen an deutschen Universitäten fördert. Der CSC übernimmt das Stipendium; der DAAD trägt die Zusatzkosten.
- ICCR-Stipendium (Indien): Der Indian Council for Cultural Relations bietet Stipendien für indische Studierende für grundständige und weiterführende Studien in Deutschland.
- COLFUTURO-DAAD (Kolumbien): Ein Darlehens-Stipendien-Programm für kolumbianische Absolvent:innen, die einen Masterabschluss in Deutschland anstreben.
- Arab-German Young Academy (AGYA): Obwohl primär ein Forschungsnetzwerk, bietet AGYA Förderung für Kooperationsprojekte und kurzfristige Forschungsaufenthalte für Wissenschaftler:innen aus arabischen Ländern.
- DAAD In-Country/In-Region Scholarships (Afrika): Fördern Master- und Promotionsstudien an Partneruniversitäten in Afrika, wobei einige Programme Aufenthalte in Deutschland beinhalten.
Für EU-/EWR-Studierende
EU- und EWR-Studierende profitieren von Erasmus+ (oben beschrieben), können aber auch nationale Stipendien ihres Heimatlandes nutzen, die ein Studium in Deutschland unterstützen. Beispiele sind die niederländischen DUO/Nuffic-Zuschüsse, die französischen CROUS-Zuschüsse (die während eines Erasmus-Austauschs weitergezahlt werden) und verschiedene nationale Leistungsstipendienprogramme. EU-Studierende haben unter bestimmten Voraussetzungen auch Anspruch auf BAföG — eine halb als Zuschuss, halb als Darlehen gewährte staatliche Studienförderung.
Stipendien-Vergleichstabelle
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Stipendien auf einen Blick zusammen. Nutze sie, um Beträge, Voraussetzungen und Fristen schnell zu vergleichen und deine Bewerbungen gezielt zu priorisieren.
| Stipendium | Monatlicher Betrag | Voraussetzungen | Bewerbungsfrist |
|---|---|---|---|
| DAAD-Studienstipendium | 934 € (Master) / 1.200 € (Promotion) | Internationale Absolvent:innen, alle Fächer | Jul–Okt (länderspezifisch) |
| DAAD EPOS | 934 € + Zulagen | Fachkräfte aus Entwicklungsländern | Aug–Okt (programmspezifisch) |
| DAAD-Forschungsstipendium | 1.200 € (Promotion) / 1.553 € (Postdoc) | Promovierende und Forschende | Okt–Nov |
| Deutschlandstipendium | 300 € | Alle eingeschriebenen Studierenden, leistungsbasiert | Apr–Jul (hochschulspezifisch) |
| Erasmus+ Studium | 490 € | Studierende an Erasmus+-Partnerhochschulen | Dez–Mär (über Heimathochschule) |
| Erasmus+ Praktikum | 640 € | Studierende an Erasmus+-Partnerhochschulen | Variiert (über Heimathochschule) |
| Konrad-Adenauer-Stiftung | 934 € + 300 € Pauschale | Engagement für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit | Jan & Jul |
| Friedrich-Ebert-Stiftung | 934 € + 300 € Pauschale | Engagement für Sozialdemokratie | Fortlaufend (feste Aufnahmen) |
| Heinrich-Böll-Stiftung | 934 € + 300 € Pauschale | Engagement für Nachhaltigkeit, Menschenrechte | Mär & Sep |
| Rosa-Luxemburg-Stiftung | 934 € + 300 € Pauschale | Engagement für soziale Gerechtigkeit | Apr & Okt |
| Studienstiftung des dt. Volkes | Bis zu 1.350 € + 300 € Pauschale | Vorschlag durch Professor:in nach 1 Semester | Fortlaufend (vorschlagsbasiert) |
| KAAD | 861–1.200 € | Katholische Studierende aus Entwicklungsländern | Variiert nach Partnerland |
| Humboldt-Forschungsstipendium | 2.670 € (Postdoc) / 3.170 € (Senior) | Forschende mit Promotion, alle Nationalitäten | Fortlaufend |
So schreibst du eine überzeugende Stipendienbewerbung
Bei Erfolgsquoten zwischen 5 % und 30 % bei den meisten kompetitiven Stipendien entscheidet die Qualität deiner Bewerbung darüber, ob du gefördert wirst oder nicht. Basierend auf Erfahrungen mit Bewerbungsprozessen beim DAAD, den politischen Stiftungen und hochschulinternen Programmen, präsentieren wir dir hier einen praxiserprobten Rahmen, der konstant starke Bewerbungen hervorbringt.
Beginne 12 bis 15 Monate vor deinem geplanten Studienbeginn
Stipendienbewerbungen erfordern erhebliche Vorbereitungszeit. Empfehlungsschreiben müssen mindestens zwei Monate im Voraus angefragt werden, Zeugnisse müssen möglicherweise übersetzt und beglaubigt werden, und Sprachzertifikate (TestDaF, IELTS, TOEFL) brauchen Zeit für Anmeldung und Ergebnis. Erstelle einen Zeitplan, der vom Stichtag aus rückwärts arbeitet: Identifiziere das Stipendium 15 Monate vorher, sammle Informationen und erstelle Entwürfe 12 Monate vorher, fordere Empfehlungsschreiben 10 Monate vorher an, finalisiere und reiche ein 8 Monate vorher, und plane damit, dass Entscheidungen 4 bis 6 Monate vor deinem Startdatum eintreffen.
Schreibe ein spezifisches Motivationsschreiben, kein generisches
Der häufigste Ablehnungsgrund ist ein Motivationsschreiben, das von jeder beliebigen Person für jedes beliebige Stipendium in jedem Land hätte verfasst werden können. Ein überzeugendes Schreiben leistet drei Dinge: Es erklärt, warum Deutschland (mit Bezug auf konkrete Aspekte des deutschen Hochschulsystems, der Forschungslandschaft oder der Industrie, die für deine Ziele relevant sind), es erklärt, warum dieses Programm (mit Nennung von Professor:innen, Forschungsgruppen oder Kursen an der konkreten Universität, an der du dich bewirbst), und es erklärt, warum du (indem es deine bisherige Erfahrung, Fähigkeiten und Erfolge mit deinen Zukunftszielen verbindet und der Auswahlkommission zeigt, dass du das Beste aus der Förderung machen wirst). Verwende konkrete Beispiele und vermeide vage Aussagen wie „Ich bin begeistert von meinem Fachgebiet."
Bereite einen strukturierten Lebenslauf im DAAD-/Europass-Format vor
Deutsche Stipendienkommissionen erwarten einen tabellarischen Lebenslauf, keinen narrativen. Nutze die DAAD- oder Europass-Vorlage und führe auf: persönliche Daten, Ausbildung (mit Noten und Rangplatz, falls verfügbar), Berufserfahrung, Publikationen und Konferenzen (falls zutreffend), Sprachkenntnisse mit Niveauangabe, außeruniversitäre Aktivitäten und Ehrenamt sowie Auszeichnungen oder Ehrungen. Beschränke dich auf maximal zwei Seiten.
Sichere dir starke Empfehlungsschreiben
Wähle Empfehlungsgeber:innen, die deine Arbeit gut kennen und konkret über deine akademischen Fähigkeiten, dein Forschungspotenzial und deinen Charakter sprechen können. Stelle ihnen deinen Lebenslauf, dein Motivationsschreiben und eine kurze Zusammenfassung des Stipendiums zur Verfügung, für das du dich bewirbst. Gib ihnen mindestens sechs bis acht Wochen Zeit für das Schreiben. Eine detaillierte, spezifische Empfehlung von einer Professorin oder einem Professor, der deine Abschlussarbeit betreut hat, ist weitaus mehr wert als ein generisches Schreiben von einer Institutsleitung, die dich kaum kennt.
Zeige gesellschaftliches Engagement und Führungsqualitäten
Fast jedes deutsche Stipendienprogramm — vom DAAD über die politischen Stiftungen bis zum Deutschlandstipendium — berücksichtigt gesellschaftliches Engagement neben der akademischen Leistung. Das kann Ehrenamt, Studierendenvertretung, Mentoring, Community-Arbeit, die Gründung einer studentischen Initiative oder den Einsatz für eine soziale Sache umfassen. Falls du bisher nicht in solchen Aktivitäten engagiert warst, fang jetzt damit an: Schon sechs Monate sinnvolles Engagement stärken dein Profil erheblich.
Bewirb dich gleichzeitig auf mehrere Stipendien
Es gibt keine Regel, die dich daran hindert, dich gleichzeitig auf mehrere Stipendien zu bewerben (mit Ausnahme der politischen Stiftungen, bei denen du dich jeweils nur bei einem Begabtenförderungswerk bewerben darfst). Tatsächlich erhöhst du mit vier oder fünf Bewerbungen deine Chancen dramatisch, mindestens ein Stipendium zu erhalten. Erstelle eine Tabelle, in der du Name, Frist, erforderliche Unterlagen und Bewerbungsstatus jedes Stipendiums nachverfolgst, um den Überblick zu behalten.
Korrekturlesen und Anweisungen genau befolgen
Das klingt offensichtlich, aber eine überraschend große Zahl von Bewerber:innen scheitert an vermeidbaren Fehlern: Wortlimit überschritten, Dokumente im falschen Format eingereicht, ein erforderliches Formular vergessen oder Tippfehler im Motivationsschreiben. Lass mindestens zwei andere Personen deine Bewerbung vor der Einreichung lesen. Befolge jede Anweisung in den Bewerbungsrichtlinien buchstabengetreu — wenn dort steht „PDF-Format, maximal 2 Seiten, Schriftgröße 12", dann halte dich genau daran.
Häufig gestellte Fragen
Können internationale Studierende Stipendien in Deutschland bekommen?
Ja. Deutschland ist eines der stipendienfreundlichsten Länder der Welt für internationale Studierende. DAAD, Deutschlandstipendium, Erasmus+, politische Stiftungen und hochschulspezifische Förderungen stehen internationalen Bewerber:innen offen. Einige Programme (wie DAAD EPOS) richten sich ausschließlich an internationale Studierende. Insgesamt erhalten jährlich über 100.000 internationale Studierende in Deutschland eine Form von Stipendium oder finanzieller Unterstützung.
Welches Stipendium ist am leichtesten zu bekommen?
Das Deutschlandstipendium hat die breitesten Zulassungskriterien und die höchste absolute Zahl an Vergaben (über 28.000 pro Jahr). Obwohl „leicht" relativ ist, sind deine Chancen besser, weil jede teilnehmende Hochschule ihr eigenes Kontingent vergibt — der Wettbewerb verteilt sich also auf über 300 Institutionen statt auf einen einzigen nationalen Pool. Kleinere hochschulspezifische Stipendien haben oft ebenfalls weniger Konkurrenz, weil weniger Studierende davon wissen.
Kann ich mehrere Stipendien gleichzeitig erhalten?
Das hängt von den jeweiligen Stipendienbedingungen ab. Das Deutschlandstipendium ist mit den meisten anderen Förderungen kombinierbar, einschließlich BAföG. Stipendien der politischen Stiftungen (Begabtenförderungswerke) können in der Regel jedoch nicht miteinander oder mit BAföG kombiniert werden. DAAD-Stipendien können die Kombination mit anderen öffentlichen deutschen Förderungen einschränken. Lies immer das Kleingedruckte der jeweiligen Stipendienbedingungen.
Muss ich Deutsch sprechen, um ein Stipendium zu bekommen?
Nicht unbedingt. Viele Programme — insbesondere die DAAD-Studienstipendien für englischsprachige Studiengänge, Erasmus+ und hochschulspezifische Förderungen — erfordern keine Deutschkenntnisse. Allerdings stärkt der Nachweis von Deutschkenntnissen (selbst auf A2- oder B1-Niveau) deine Bewerbung bei praktisch allen deutschen Stipendienprogrammen, da es Bereitschaft signalisiert, sich in das deutsche akademische und gesellschaftliche Leben zu integrieren.
Wann sollte ich mit der Stipendienbewerbung beginnen?
Beginne 12 bis 15 Monate vor deinem geplanten Einschreibungsdatum mit der Recherche. Die meisten großen Fristen (DAAD, politische Stiftungen) liegen 8 bis 12 Monate vor Beginn des Studienjahres. Die Deutschlandstipendium-Fristen sind kürzer, typischerweise 3 bis 5 Monate vor Förderbeginn. Je früher du anfängst, desto mehr Zeit hast du, starke Bewerbungen vorzubereiten und alle erforderlichen Unterlagen zusammenzutragen.
Welchen Notendurchschnitt brauche ich für ein Stipendium in Deutschland?
Es gibt keine universelle Notenanforderung. Der DAAD erwartet generell „überdurchschnittliche" akademische Leistungen, was in der Praxis die besten 20-30 % deines Jahrgangs bedeutet. Politische Stiftungen legen ähnlichen Wert auf akademische Stärke, gewichten aber gesellschaftliches Engagement gleich hoch. Das Deutschlandstipendium berücksichtigt persönliche Umstände neben den Noten. Als grobe Orientierung ist ein Notendurchschnitt von 2,0 oder besser (auf der deutschen Skala von 1,0-5,0, wobei 1,0 die Bestnote ist) bei den meisten Programmen wettbewerbsfähig.
Gibt es Stipendien für Bachelorstudierende?
Ja, aber weniger als für Graduierte. Das Deutschlandstipendium steht Bachelorstudierenden offen. Einige politische Stiftungen akzeptieren Bewerbungen im Erststudium. Der DAAD fördert vorrangig Graduiertenstudien, bietet aber einige Programme für Undergraduates an, etwa Sommerkurse und Sprachstipendien. Auch hochschulspezifische Stipendien können auf Bachelorebene verfügbar sein.
Was passiert, wenn meine Stipendienbewerbung abgelehnt wird?
Eine Ablehnung ist normal und sollte dich nicht entmutigen. Viele Programme haben Erfolgsquoten von nur 5-15 %. Bei einer Ablehnung: Bitte um Feedback, falls das Programm dies anbietet, überarbeite deine Bewerbung auf Basis dieses Feedbacks und bewirb dich im nächsten Zyklus erneut. Viele erfolgreiche Stipendiat:innen wurden beim ersten Versuch abgelehnt. In der Zwischenzeit kannst du alternative Finanzierung durch Teilzeitarbeit (internationale Studierende dürfen bis zu 120 volle Tage pro Jahr arbeiten), das Deutschlandstipendium (das einen separaten, oft weniger kompetitiven Prozess hat) oder kleinere Hochschulstipendien erschließen.
Weiterführende Artikel
- Kosten und Finanzierung eines Studiums in Deutschland — Vollständige Aufschlüsselung von Studiengebühren, Lebenshaltungskosten und Finanzplanung
- Budgetleitfaden für Studierende — Monatsbudgets für alle großen deutschen Städte
- So bewirbst du dich an deutschen Universitäten — Schritt-für-Schritt-Zulassungsleitfaden für internationale Studierende
Bereit, dein Studium in Deutschland zu finanzieren?
Starte deine Stipendiensuche noch heute. Nutze die DAAD-Stipendiendatenbank unter www.daad.de, um Programme zu finden, die zu deinem Profil passen, prüfe die Deutschlandstipendium-Fristen auf der Website deiner Wunschhochschule und erstelle einen Zeitplan, der von deinem geplanten Einschreibungsdatum aus rückwärts arbeitet. Die besten Stipendienbewerbungen sind die, die früh beginnen.
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